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Ziel dieses Projektes war es, die Bedeutung des astronomischen Wissens für die Allgemeinbildung aufzuzeigen und diesen Wissenszweig vor allem für junge Leute populär werden zu lassen. Gleichzeitig sollen auch ein erweitertes Bewußtsein für die Einmaligkeit und die Faszination unseres Universums und der Definition von uns Menschen in ihm erreicht werden. Der eigentliche Hauptgrund, das Projekt "Heißes Gas und kühler Staub" zu
starten, war folgender: die Astronomie gehöt wohl nicht zu den 'Hobby-Favoriten'
17jähriger, und oberflächlich betrachtet kann sie mit einer 'heißen' Disco-Nacht kaum
konkurrieren. Gerade diese Tatsache stellte die große Herausforderung dar. Schülerinnen
und Schülern zu beweisen, wie faszinierend unser Hobby ist, und daß Galaxien sehr wohl
mit Disco-Lichtorgeln mithalten können... Kurz vor Beginn der Vortragsreihe, nachdem alle Gymnasien der Landeshaupstadt bereits
brieflich von dem Angebot in Kenntnis gesetzt worden waren, begannen die Probenarbeiten.
Hierfür mußten die im einzelnen erstellten Vortragsteile zu einem anspruchsvollen, aber
möglichst abwechslungsreichen "Ganzen" zusammengefügt werden. Passende Musik
wurde ausgesucht, Gerätschaften organisiert, technische Probleme beseitigt. Dann begann
die "Tournee", die in zwei Wochen an rund ein Dutzend Schulen Salzburgs führte.
Während dieser Zeit waren Teamgeist bzw. Spontanität sehr gefragt, sei es, um
Aufbauarbeiten vor den Vorträgen binnen kürzester Zeit zu erledigen, oder erkrankte bzw.
verhinderte Referenten zu ersetzen. Nach Beendigung dieser "Hauptarbeit" blieb
noch die Nachbearbeitung: Mehr als 500 Fragebögen mußten ausgewertet werden, der
Projektbericht erstellt und ein Video-Mitschnitt ansprechend aufgearbeitet werden.
Besonders diese Arbeiten verlangten vollen Einsatz, da sie einerseits sehr g enau,
andererseits möglichst rasch beendigt werden mußten. Im Februar startete dann die Vortragsreihe: Nach etlichen arbeitsreichen Wochen, nach Organisation und Probezeit, begann unsere "Tournee", die trotz aller Anstrengung den angenehmen Nebeneffekt einer quasi schulfreien Zeit mit sich brachte... "Heißes Gas und kühler Staub" war keine hochwissenschaftliche Facharbeit. Wir haben keinen Apparat gebaut und keine Maschine erfunden. Aber wir haben Faszination weitergegeben - versucht weiterzugeben, Faszination und gleichzeitig Wissen. Mit unserem zweistündigen Multi-Media-Vortrag waren wir an elf Gymnasien, sprachen vor dreißig Klassen und über sechshundert Jugendlichen. Wir haben versucht, in dieser kurzen Zeit mit Hilfe von Musik und eindrucksvollen Bildern ein Stück "Weltraum" in die Physiksäle zu zaubern. Theorie trat in den Hintergrund, Impressionen sprachen für sich. Es war natürlich unmöglich, in hundert Minuten alle Aspekte der Wissenschaft "Astronomie" detailreich, ausgiebig und genau wiederzugeben. Aber dies war auch gar nicht Sinn und Zweck... Das, was unser Projekt zu einer so schönen Erinnerung macht, ist das überwältigend
positive Echo der Jugendlichen. Kaum einer, der von dieser "Reise durch das
Universum" nicht beeindruckt war: "Jungs, ihr wart toll!!!", "Euer
Vortrag hat mir total gefallen, war echt faszinierend!", "War alles total
super!!!" - soweit nur ein paar Kommentare, die wir von unseren Zuschauern hören
konnten. Und wenn uns eine Schülerin auf einen der Fragebögen geschrieben hat:
"Euer Vortrag war echt mitreißend und beeindruckend! Tausendmal besser als eine
Physik-Stunde! Ein Lehrer könnte sich eine Scheibe von euch abschneiden!", dann war
das ganze Projekt wohl seine Mühe wert.
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